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Team

Über Scherin Beuther

Was treibt Sie an?

Schätze bei Menschen heben – das ist der Beitrag, den ich leisten kann und den ich am liebsten leiste.

Wie sind Sie Beraterin und Trainerin geworden?

Ich habe schon sehr früh die Rolle der Vermittlerin eingenommen. Durch Widersprüche und Ambivalenzen hindurch konnte ich oft in großer Klarheit das sehen, was anderen verborgen blieb: Gemeinsamkeiten und Chancen, Möglichkeiten der Transformation und des Wachstums. Und so war ich offenbar prädestiniert dafür, das Potenzial anderer Menschen zu entdecken und zu entwickeln – und wurde fast unmittelbar nach meiner Banklehre, mit 24 Jahren, selbst Ausbilderin für Bankkaufleute. Später wechselte ich als Trainerin zur Sparkassenakademie, dann sammelte ich als Weiterbildnerin für die Sparkasse Köln-Bonn Erfahrungen und gründete schließlich mein erstes eigenes Unternehmen.

Woher kommt Ihr klarer Blick auf Potenziale?

Ich bin im Spannungsfeld zwischen der deutschen und ägyptischen Kultur aufgewachsen. Das bedeutete (und bedeutet immer noch) für mich Herausforderung und Bereicherung zugleich. Mein klarer Blick auf Potenziale resultiert aus meiner Doppelrolle, einerseits Teil und andererseits Beobachterin dieser beiden gegensätzlichen Kulturen zu sein.

Vertreten Sie einen besonderen Beratungsansatz?

Mein Beraterherz schlägt systemisch. Durch meine Weiterbildung als systemische Veränderungsberaterin habe ich verstanden, dass das personale Verhalten einer Einzelperson stets auch ein Symptom seines organisationalen Umfeldes ist.

Mit welchen Methoden arbeiten Sie?

Ich setze immer genau die Methoden ein, die in der jeweiligen Situation sinnvoll sind. Zu meinen Favoriten zählen die Arbeit mit Einzelpersonen und Gruppen. Oft binde ich die Methode der kollegialen Fallberatung ein, die ich sehr schätze.

Was zeichnet Sie als Trainerin aus?

Fragen stellen, zuhören, meine Eindrücke zurückspiegeln – das liegt mir, ganz gleich, ob ich mit Einzelpersonen oder mit Gruppen arbeite. Insbesondere meine Ausbildung bei Friedemann Schulz von Thun und Christoph Thomann zur Kommunikationsberaterin haben mich als Trainerin geprägt.

Was finden Sie an Ihrer Aufgabe besonders spannend?

Durch die Unterschiedlichkeit unserer Kunden habe ich die Gelegenheit, hinter die Kulissen sehr unterschiedlicher Branchen zu schauen. So lerne ich neben Führungspersönlichkeiten verschiedene Arbeitsumfelder, Unternehmenskulturen und damit die verbundenen mentalen Modelle der Führung und Organisation kennen. Dies empfinde ich als große Bereicherung.

Welche Themen beschäftigen Sie aktuell?

Zum einen reizt mich die Arbeit mit großen Gruppen und zum anderen bin ich angetan von der Wirkkraft des Narrativen in Organisationen. Beides sind aus meiner Sicht hochwirksame Zutaten für lebendige Organisationen.

Welchen beruflichen Werdegang haben Sie?

Bei der Dresdner Bank AG in Köln wurde ich zur Bankkauffrau ausgebildet. Nach einer kurzen Zeit im Vertrieb sammelte ich als Ausbilderin für Bankkaufleute Berufserfahrung. Während meiner Tätigkeit als Trainerin bei der Rheinischen Sparkassenakademie befasste ich mich zunächst mit der vertrieblichen Aus – und Weiterbildung, bevor ich mich auf die Arbeit mit Führungskräften fokussierte. Bei der Stadtsparkasse Köln rundete ich meine Erfahrungen als Weiterbildnerin ab. Gemeinsam mit zwei Kollegen gründete ich 1999 meine erste eigene Firma bevor ich 2005 fuehrungsimpuls gründete.

Welche Ausbildungen oder Weiterbildungen bringen Sie für Ihre Tätigkeit mit?

Neben meiner Ausbildung zur Ausbilderin bei der Dresdner Bank AG und einer Weiterbildung zur Vertriebstrainerin bei der Rheinischen Sparkassenakademie sowie der Deutschen Sparkassenakademie absolvierte ich die Fortbildung zur Kommunikationsberaterin bei Professor Friedemann Schulz von Thun und Christoph Thomann. Den systemischen Blick eignete ich mir aufgrund meiner Ausbildungen zum systemischer Coach ADG/DGCO und zur systemischen Organisationsberaterin bei der WSFB Beratergruppe Wiesbaden an. Regelmäßige Weiterbildungen regen mich fortwährend an meine Ansätze und mein Wissen zu überarbeiten (z.B.Narrative in Organisationen, Atmosphärische Intelligenz, Aufstellungsarbeit)

Welche Projekte haben Sie in den letzten Jahren begleitet?

Beispielsweise im Rahmen der nachfolgenden Projekte konnte ich gemeinsam mit meinem Team erfolgreiche Begleitung und Unterstützung bieten

  • Beratung und Begleitung von Führungskräften im Rahmen anstehender Veränderungsvorhaben
  • Begleitung und Beratung der drei Führungsebenen eines Kreditinstitutes bei der zukunftswirksamen Ausrichtung der Kommunikations- und Führungskultur
  • Ausrichtung der kommunikativen Kompetenz auf die wirksame Führung von Gesprächen zwischen Kreditanalysten und Kreditberatern
  • Konzeption einer modularen Weiterbildung zur Entwicklung erfahrener Führungskräfte in Kreditinstituten
  • Klärungshilfen bei Konfliktsituationen in verschiedenen Teams oder Tandems in unterschiedlichen Unternehmen
  • Einzelcoaching von Führungskräften in verschiedensten Unternehmen
Branchen
  • Bank (Privatbanken, Sparkassen, VR Banken sowie deren Zentralinstitute)
  • Kfz Prüfstelle
  • Luftfahrt
  • Produktion
  • Rundfunk
  • Steuerberatung
  • Schule
  • Textil
  • Unternehmensberatung
  • Wohlfahrtsverband
  • Zertifizierung